Mein Besuch bei der RIECO Druck + Daten GmbH
Innovation aus der Pfalz von der Im Rahmen meines Besuchs bei der RIECO Druck + Daten GmbH konnte ich mich beeindruckenden Entwicklung eines traditionsreichen mittelständischen Unternehmens überzeugen. Die RIECO ist seit über 100 Jahren in Grünstadt verwurzelt und beschäftigt heute rund 60 Mitarbeiterinnen an den Standorten Grünstadt und Altenburg. Mit ihrem breiten Angebot im Bereich Druck, IT-Lösungen und sicherheitsrelevanter Dienstleistungen ist sie damit ein erfolgreiches Beispiel für die Innovationskraft unserer Region. Besonders beeindruckt hat mich die Fähigkeit des Unternehmens, sich immer wieder neuen Anforderungen anzupassen – vom Ausbau zur zertifizierten Sicherheitsdruckerei bis Gesundheitswirtschaft. mittelständische Betriebe hin Im zu spezialisierten Angeboten für die Gespräch über wurde großes deutlich, Know-how dass und gerade hohe Anpassungsfähigkeit verfügen. Umso wichtiger ist es, sich auf diese Stärken zu besinnen und mit Selbstbewusstsein in die Zukunft zu blicken. Unternehmen wie RIECO zeigen, dass Innovation, Qualität und regionale Verwurzelung kein Widerspruch sind, sondern die Grundlage für langfristigen Erfolg




Besuch bei der Forum Getränkedose
Knapp ein Jahr meinem ersten Besuch durfte ich wieder einen Einblick in die Arbeit der Ardagh Metal Packaging-Dosenwerk in Haßloch bekommen – diesmal in Begleitung meines Fraktionskollegen und Berichterstatter für Kreislaufwirtschaft Michael Thews.
Nach einer Diskussionsrunde zu Getränkedosen, Kreislaufwirtschaft und aktueller Verpackungspolitik stand die Besichtigung der Produktionsstätten im Mittelpunkt. Mit von der Partie waren FGD-Geschäftsführer und Governmental Affairs Manager bei Ardagh Felix Brandenburg sowie Plant Manager Nicolas Vogel, die uns durch das Werk führten und interessante Einblicke in die technischen Prozesse der Produktion gaben
Für mich steht vor allem die Wichtigkeit der industriellen Wertschöpfung in meinem Wahlkreis und Deutschland im Vordergrund:
Das Dosenwerk in Haßloch steht beispielhaft für die industrielle Stärke unserer Region. Hier wird deutlich, wie Innovation, Ressourceneffizienz und qualifizierte Arbeitsplätze zusammenwirken. Die Getränkedosenindustrie ist ein wichtiger Partner auf dem Weg zu einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft.
Die Getränkedose bringt dafür starke Voraussetzungen mit: über 99 Prozent Recyclingquote, ein nahezu geschlossener Kreislauf mit einem permanenten Material und deutliche Vorteile durch geringes Gewicht und hohen Sekundärmaterialeinsatz.







Besuch bei Glasklar
Seit 32 Jahren ist das Unternehmen Glasklar in Wachenheim aktiv und reinigt gebrauchte Weinflaschen, damit sie erneut befüllt werden können – ein Modell, das Ressourcen spart und CO2 reduziert.
Deswegen war ich, gemeinsam mit meinem Bundestagskollegen Michael Thews, zu Besuch im Betrieb welcher jährlich mehrere Millionen Weinflaschen reinigt und wieder in den Kreislauf bringt. Dort bekamen wir wertvolle Einblicke in die Strukturen des Unternehmens und konnten wertvolle Gespräche führen.
Aus ökologischer Sicht spricht viel für Mehrweg: Die Herstellung neuer Glasflaschen ist sehr energieintensiv, während Mehrwegflaschen vielfach gereinigt und wiederbefüllt werden können. Gerade bei Wein liegt hier noch erhebliches Potenzial für mehr Ressourcenschonung und Klimaschutz.
Gleichzeitig hat der Besuch bei Glasklar deutlich gemacht, wo derzeit die Schwierigkeiten liegen: Neue Weinflaschen sind aktuell teilweise nur unwesentlich teurer als die Reinigung und der Rücktransport gebrauchter Flaschen. Hinzu kommen viele unterschiedliche Flaschenformen und entsprechend aufwendige Logistik. Gerade angesichts der wirtschaftlich schwierigen Lage im Weinbau ist der Preis für viele Betriebe letztlich entscheidend.
Deswegen ist es umso wichtiger, lokale Unternehmen zu fördern, denen der Klimaschutz am Herzen liegt und gleichzeitig die lokale Kreislaufabfallwirtschaft zu unterstützen.






