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Besuch bei der BASF

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Bei meinem gemeinsamen Besuch mit Matthias Mieves, Sprecher der rheinland-pfälzischen Landesgruppe, bei der BASF standen die Herausforderungen der energieintensiven Industrie im internationalen Wettbewerb im Mittelpunkt. Deutlich wurde, dass Unternehmen durch den europäischen Emissionshandel und die damit verbundenen CO₂-Kosten zunehmend unter Druck geraten. Während europäische Unternehmen hohe Anforderungen erfüllen müssen, konkurrieren sie mit Anbieterinnen aus Ländern wie China oder den USA, die diese Belastungen oft nicht tragen. Insbesondere Dumpingpreise aus China werden von Unternehmen und Beschäftigten als große Herausforderung wahrgenommen.

Gleichzeitig wurde deutlich, dass die BASF weiterhin auf den Standort Ludwigshafen setzt und in den vergangenen Jahren rund 35 Milliarden Euro investiert hat. Für eine erfolgreiche Transformation braucht es jedoch verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu gehören technologieoffene Ansätze bei der Wasserstoffwirtschaft, die Prüfung einer CO₂-Speicherung auch an Land sowie die Umsetzung regionaler Geothermieprojekte.

Auch die Folgen der Klimakrise stellen die Industrie vor neue Herausforderungen. Niedrige Wasserstände des Rheins beeinträchtigen den Güterverkehr und gefährden Produktionsabläufe. Deshalb bleibt der Ausbau und die Sicherung wichtiger Infrastruktur ein zentraler Baustein für einen starken Industriestandort Rheinland-Pfalz.