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Nie vergessen

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Vor 77 Jahren, am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Ausschwitz-Birkenau durch die Rote Armee befreit. An diesem Jahrestag gedenken wir den über 6 Millionen Opfern der Shoa. Millionen von Menschen, die Opfer der Nationalsozialisten wurden.


Zu diesem Anlass gab es im Deutschen Bundestag eine Sonderveranstaltung in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Nach einer Begrüßungsansprache durch Bundestagspräsidentin Bärbel Bas haben die Holocaust-Überlebende Dr. h. c. Inge Auerbacher und der Präsident des israelischen Parlaments, Mickey Levy, beeindruckende Gedenkreden gehalten. Frau Auerbacher, geboren am 31. Dezember 1934 am Rande des Schwarzwaldes. Mit 7 Jahren wurde sie, gemeinsam mit ihren Eltern nach Theresienstadt deportiert. Dort internierten die Nationalsozialisten Juden, die eine gewisse Prominenz, ein hohes Alter erreicht hatten oder, wie Frau Auerbachers Vater, die Kriegsveteranen des ersten Weltkrieges waren – Er wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Von einem „besseren“ Lager zu sprechen, verbietet sich komplett. Mehr als 30.000 Menschen starben in Theresienstadt an Hunger, Krankheiten und Entkräftung. Ihre beste Freundin, deren Familie sich mit der Familie von Frau Auerbacher in Theresienstadt ein Zimmer teilte, wurde 1944 mit ihren Eltern nach Ausschwitz deportiert und ermordet. Sie wurde keine 10 Jahre alt.


Gleichzeitig setzen wir ein Zeichen gegen Antisemitismus und jeglicher Form von Hass und Fremdenfeindlichkeit. Es ist unsere Aufgabe dafür zu sorgen, dass sich sowas niemals wiederholen wird. Gestern, heute und für alle Zeiten: Nie vergessen, we remember!